Mit nur sechs Helferinnen und Helfern sammelte die Chorgemeinschaft dennoch auch heuer wieder fleißig Müll und Hinterlassenschaften auf dem Rentnerweg zwischen der Bushaltestelle Hagelhof und der Gelnhäuser Straße. Besonders abseits hochfrequentierter Wege, „Da unten im Tale“ eben, musste man schon sehr genau hinschauen, um ein bisschen Müll zu entdecken. Skurrilstes Fundstück dieses Jahr war ein entsorgtes und von außen bereits am vermodern seiendes ausgestopftes Eichhörnchen, dem passenderweise zwei metallene Dirigentenstäbe in die Hände gedrückt waren. So sieht es also aus, wenn der Chorleiter nach seiner Probe nach Hause kommt.

Nach der Sammlung blieb genug zu Essen übrig für die fleißigen Sammlerinnen und Sammler. Eine größere „Gemeinschaft“ wäre auch bei nicht-gesanglichen Tätigkeiten sicher gemeinschaftsfördernd.
Text: Timo Koch
