Willkommen bei der Chorgemeinschaft Johannesberg


„Blutrot und untot“: Begeisternde Monsterparty in Johannesberg

Mit Lob überschüttet wurde der Jugendchor der Chorgemeinschaft Johannesberg nach seinem Musical „Monsterparty – Blutrot und untot“ am Samstag vor Halloween in der Johannesberger Schulturnhalle. „Das Beste seit dem Jubiläumskonzert 1990!“, stellte eine seit Jahrzehnten treue Besucherin fest. „Glückwunsch zu solchen jungen Menschen!“, adelte der Vereinsringsvorsitzende Norbert Anont die Leistung des 21-köpfigen Chores unter der Leitung von Chorleiter Timo Koch.

Von Beginn an brachten die jugendlichen Darsteller zwischen zehn und 18 Jahren stimmliche und schauspielerische Höchstleistung. Der Opener „Monsterparty“ der Band „Die Ärzte“ stimmte wie die Begrüßung „Einladung zum Ball“ aus dem „Tanz der Vampire“ die zum großen Teil monstermäßig verkleideten Besucher der prappevollen Turnhalle in die Geschichte ein. Fürst Dracula, gespielt von Jonathan Jakob, lud zur Party, um – weil er einen Aufstand seiner Untertanen befürchtete – aus Partikeln eines jeden Monsters eine Monsterbraut zu schaffen. Das Experiment, gesanglich umrahmt vom Chorleiter selbst in Form von Michael Jacksons „Thriller“, glückte. „Sie ist ein Monsta“, stellte Dracula frohlockend im Culcha-Cundela-Hit fest, als er seine Monsterbraut Tiffany, gespielt von Sabine Kraus, erstmals erblickte. Doch schnell hatte Tiffany eigene Pläne, wollte sie doch Dracula vom Thron stoßen, um selbst die Herrschaft über die Monsterwelt zu erlangen. Auch sie bewies mit „Freak like me“ ihr gesangliches und vor allem bezierzendes Bühnentalent.

Ihr Plan allerdings ging nicht auf, weil zunächst die „Mumienfrau“ Esther Wombacher ihrem „Mumienmann“ Leon Meyer mit „So what“ die Leviten las, der anschließend die restlichen Monster dazu bewegen konnte, gemeinsam gegen Tiffany zu kämpfen. Ihr Plan war es, dass Dracula das Zimmermädchen Lena alias Jana Brendler, die unsterblich in ihn verliebt war, mit Hilfe eines Zaubertranks zur Angebetenen nehmen solle. Leider scheiterte der Plan zunächst, da Dracula die Mischung in seinem Tee vergoss und sich Lena bei „Skyfall“ mit einem Putzmittel das Leben nehmen wollte (was als Untote recht schwierig ist). So musste man sich einen neuen Plan überlegen, einen fernab des Friedlichen. Pirat „Caipt’n Einbein“, glänzend gespielt von Nils Baier, schwor die Mannschaft mit dem Proclaimers-Hit „Sky takes the soul“ auf die Schlacht ein. Während „Beat it“ schien sich Tiffany zunächst nicht besiegen zu lassen, erst der Stockschlag von Oma Dracula brachte sie zu Fall – Dracula hatte vergessen, ein Partikel von ihr in das Experiment zu mischen. So freute sich dann auch der Tod, wundervoll humoristisch gespielt von Lilo Roloff, dass es im Reich der Untoten doch endlich mal einen Toten gab. Und auch Lena tauchte wieder auf und gewann letztendlich im Disneys Rapunzel-Song „Endlich sehe ich das Licht“ im Duett mit Dracula dessen Herz, ehe alle Monster zum Muse-Hit „Starlight“ eine fetzige Party und das Happy-End der Monsterparty feierten.

Noch viel mehr Highlights erlebten die Besucher während den knapp zweieinhalb Stunden. Solo-Stücke wie Oma Draculas „Memory“ aus „Cats“, Dr. Frankensteins „Wahrheit“ aus „Tanz der Vampire“ und ganz besonders Erzählerin Babsis Solo „Who you are“ von Jessi J gingen genauso unter die Haut und bewegten zum Mitklatschen wie die Chorstücke „Uptown Funk“, „So ein Mann aus Disneys „Tarzan“, Imagine Dragons „Bleeding out“ oder im ganz Besonderen Passengers „Let her go“. Perfekt begleitet von der Band um Pianistin Ina Roloff, Gitarrist Max Hartmann und Schlagzeuger Johannes Hartmann fiel es den jungen Leuten nicht sehr schwer, die bestmögliche Leistung auf den Punkt genau abzurufen. Und trotzdem muss man das Durchhaltevermögen, die Konzentration und besonders das gemeinsame Miteinander auf der Bühne lobend hervorheben.

Bei den Dankesworten ging es dann auch schon mal unter, denjenigen zu danken, die das Stück in Eigenleistung zu Papier gebracht haben, sich um Bühnenbild, Deko, Kostüme, Requisiten usw. kümmerten, um ein derartiges Event realisieren zu können: Lilo, Katharina und Jonathan, allesamt noch keine 18 Jahre, arbeiteten die letzten zwei Jahre intensiv an diesem Stück und genossen nach eigener Aussage erst im letzten Lied das, was sie sich selbst erarbeitet hatten. Wohl dem Chorleiter, der solche Sängerinnen und Sänger in seinem Chor hat!

 

 

Text: Timo Koch | Bilder: Stephi Reuter

 

Einen Bericht von Main-Echo-Reporter Ernst Bäppler könnt ihr hier lesen:

http://www.main-echo.de/regional/stadt-kreis-aschaffenburg/art4012,5195374

 

Der Jugendchor bedankt sich bei Allen, die unsere Monsterparty möglich gemacht haben, unseren fleißigen Helfern, unseren wohlgesonnen Eltern, Jakob an der Technik und Helge an der Kamera, und besonders der Chorgemeinschaft für das Vertrauen, das sie in uns Jugendliche steckt! DANKESCHÖN!

 

 


 

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